Car-Sharing: Masterstudenten untersuchen Lifestyle und erstellen Rechenmodelle


24.01.2012

Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

Die spontane Miete eines Autos, auch Car-Sharing genannt, liegt derzeit im Trend. Das Angebot soll vor allem junge Stadtbewohner ansprechen, die sich kein eigenes Auto leisten können, aber dennoch möglichst mobil und flexibel sein möchten. 25 Masterstudierende aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein haben jetzt Nutzergruppen und Kostenmodelle zum herstellergebundenen Car-Sharing untersucht und sind dabei auch der Frage nachgegangen, wann sich das Car-Sharing für die Anbieter finanziell lohnt.

Für die Nutzer lohnt es sich auf jeden Fall, glauben die Betreuer Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes von der Hochschule Niederrhein und Ingo Olschewski von der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen. „Das Car-Sharing Konzept passt bereits heute zum zukünftigen Mobilitätsbedürfnis und -verständnis von urbanen Nutzergruppen“, sagt Olschewski. „Die Nutzer fordern zunehmend ökologisch verträgliche und intermodale Mobilitätskonzepte, um Umwelt- und Verkehrsbelastungen zu reduzieren sowie Fahrtzeiten zu optimieren. Insofern ist dieses Car-Sharing Konzept ein Schlüsselbaustein für die zukünftige urbane Mobilität.“

Voraussetzung für eine spontane Kurzzeitmiete ist, dass die Teilzeit-Autofahrer vor ihrer ersten Fahrt durch den jeweiligen Anbieter registriert werden. Die verfügbaren Fahrzeuge können über das Internet, eine Smartphone Applikation, eine Service Hotline oder direkt am Straßenrand gefunden werden. Abgerechnet wird auf Minutenbasis. Für Automarken wie BMW und Daimler ist das Car-Sharing attraktiv, weil sie auf diese Weise frühzeitig junge Autofahrer an sich binden können. Doris Kortus-Schultes: „Die Anbieter, zu denen in weiteren Testmärkten in Deutschland auch VW und Audi gehören, zielen mit dieser neuartigen Form individueller Mobilität auf Fun und Erfahrungen junger Autofahrer mit ihrem Modellangebot ab. Erste Schritte hin zu späterer Kundenbindung an die Hersteller-Marke werden gesetzt.“



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